Bikekitchen Augsburg

Wir lieben Fahrräder

VELO Augsburg – ein interessantes Projekt startet

http://velo-augsburg.de/

Am Samstag geht es los. Die folgenden Infos sind von Velo Augsburg (via a2011) übernommen:

Mit VELO bieten wir verschiedene Anlässe für eine Begegnung von Kulturen. Machen Sie mit! Sie können Menschen kennen lernen, die in Augsburger Asylunterkünften leben. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit können Sie ein verkehrstüchtiges Gebrauchtrad aus Recyclingmaterial herstellen, das anschließend den Flüchtlingen zur Verfügung steht. Auch Ihr eigenes Fahrrad können Sie mitbringen und aufmöbeln. Ein Fahrradmonteur hilft Ihnen dabei.

Die Geselligkeit soll nicht zu kurz kommen. Wir ratschen, grillen oder kochen Spezialitäten und lernen dabei Tischsitten aus anderen Ländern kennen. Außerdem planen wir einen gemeinsamen Fahrradausflug in die Augsburger Umgebung.

Treffpunkt: Fahrradrecyclingwerkstatt „Kette und Kurbel“ in der Memminger Straße 6 (ehemals Alte Uni)

Wann?
Freitagstermine 15.30 – 19 h: 25.5. / 22.6. /13.7.
Samstagstermine 11 – 16 h: 19.5. / 26.5. / 16.6. / 23.6. / 14.7.
Terminänderungen oder zusätzliche Termine sind möglich.

Welche Aktionen gibt es noch?

  • Bastel- und Spielmöglichkeiten für Kinder
  • Fahr- und Sicherheitstraining für Frauen am 29.5. und 31.5. jeweils um 15 h (Hierfür ist eine verbindliche Anmeldung nötig.)
  • Verkehrssicherheitsprüfung von fertiggestellten Fahrrädern

Was kostet das?
Wenn Fahrradneuteile verbaut werden, bitten wir um eine Spende von denen, die es sich leisten können. Fahrrad- Recyclingmaterial steht kostenlos zur Verfügung. Die Prüfung der Räder auf Verkehrssicherheit durch einen Fahrradmeister ist für Flüchtlinge und andere Bedürftige ebenfalls kostenlos.

Wie kann ich mitmachen?
Melden Sie sich am Besten telefonisch oder per E-Mail bei uns und teilen Sie uns mit, bei welchen Terminen Sie dabei sein möchten. Oder Sie tragen sich hier auf der Facebookseite in die Veranstaltungen ein.

Kontakt: Susanne Thoma, 01522 2733578, thoma@bibaugsburg.de

5 Kommentare

  1. Idee rockt, schiesst das mal an das grosse Käseblatt. „Fahr- und Sicherheitstraining für Frauen“ klingt allerdings etwas merkwürdig, darin lesen simplere Gemüter „Frau am Lenker“. Kein Witz, im Forum der AZ gab es schon eine Liste „Radler, die die Welt nicht braucht“, grösstenteils ein stumpfes Minderheitenbashing.

    • Hallo Twixraider, tatsächlich ist es so, dass Frauen mit muslimischem Hintergrund oft gar nicht Fahrrad fahren können. Es gibt hier einen großen Bedarf, wie wir festgestellt haben.

      • Man lernt doch nie aus. Mit dem Schwimmen verhält es sich ja ähnlich, Muslimas scheinen extrem wasserscheu. Kein Wunder, ein Badeausflug geht oft nur, wenn der Herr des Hauses Zeit hat und der Dresscode erfordert ggf. einen kompletten Gaderobenwechsel, da gehen sie lieber gar nicht ins Wasser, ausbaden müssen es die Kids. Meine Ex hatte in ihrem KiGa immer ein Mordsgezeter, weil sich besonders die muslimischen Zwerge vor Wasser nass gemacht haben. Jetzt wäre interessant zu wissen, warum die Muslimas mit dem Drahtesel so wenig vertraut sind. Am Dresscode liegt es wohl eher weniger, selbst mit Superschleier kann man heizen wie der Shaitan:

        Fährt man allgemein wenig Rad oder ist es am Ende unschicklich für Frauen? Das wäre dann das saudische Mobilitätstabu in klein.

        • Susanne Thoma

          Mai 22, 2012 at 20:00

          Es hat häufig mit den patriarchalen Strukturen zu tun. Fahrradfahrende Frauen sind mobil und entwickeln ein Selbstbewusstsein, was ihre Männer zuweilen nicht aushalten. In vielen Herkunftsländern ist Rad fahren für Frauen verpönt oder sogar verboten. Das gilt vor allem für muslimische Länder im arabischen und afrikanischen Raum.

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