Wir lieben Fahrräder

Kategorie: Projekte (Seite 23 von 27)

Die Bikekitchen-Bank

Mit dieser Bank vor der Werkstatt wird es ein gemütlicher Sommer. Die Bikekitchen-Bank entstand nach einer DIY-Idee aus dem Internet. Die Quelle habe ich blöderweise nicht gespeichert.

Ein zerbrochener Klappstuhl vom Sperrmüll ist die Basis. Stabile Bretter aus der Restholzkiste vom Baumarkt liefern die Sitzfläche. Ein Holzstab stützt die biegsame Rückenlehne. Die untere Versteifung stammt von einem IKEA-Regal. Die Schläuche schützen vor den Schraubenköpfen.

Jetzt noch die Holzkanten entschärfen – dann kann sie bemalt oder besprüht werden.

Wir haben die Weihnachtsferien gut genutzt

Unser grünes Lastenrad hat eine ausziehbare Ladeflächenerweiterung für leichte und lange Transportgüter bekommen. Eingeschoben sind die Vierkantrohre stark belastbar und stützen die bisherige Konstruktion.

Der neue „Fahrrad-Sattelschlepper“ wurde fertig. Komplett ohne Schweißarbeiten:

  • Die Rohre und Verbindungsstellen haben wir mit Vorbauten und Sattelklemmen fixiert.
  • Plattgeklopfte Rohrenden wurden durchbohrt und verschraubt.
  • Es kamen Kettenstücke und Draht zum Einsatz.
  • Schlauchschellen und Lochband helfen bei leichteren Befestigungsansprüchen.
  • Die alten Schläuche habe ich zum Schutz vor scharfen Kanten um die Schrauben und gedengelten Rohrenden gewickelt.
  • Die Ladefläche besteht aus Dachlatten (4,70 Euro) und einer zerlegten Palette.

Gesamtkosten: 4,70 Euro.

Die Haupt-Querrohre tragen meine 80 Kilo ohne Knacken und Biegen. Die erste Transportaufgabe, ein normales Fahrrad, wurde unspektakulär gelöst. Mit der Holzladefläche wird der Anhänger recht schwer. Für Spezialeinsätze geht das. Für eine Kiste Bier würde ich einen leichteren Transporter wählen.

Spätschicht in der Bikekitchen

Der neue Anhänger nimmt Formen an. Er wird funktionieren – das ist absehbar. Aufgrund der Größe und des Gewichts wird er eher Kunstwerk als Gebrauchsgegenstand. Er soll ohne Plastik auskommen. Keine Kabelbinder. Möglichst keine Plastikschellen. Kein Klebeband. Ich verwende stattdessen alte Fahrradschläuche und Metallschellen. Die Ausnahme sind Plastikreflektoren und Licht (mit eigenem Dynamo), da der Anhänger StVO-tauglich werden wird.

Der Lastenanhänger bekommt auffallende Anbauten, z.B. Körbe auf den Gepäckträgern. Er ist Ideenträger und Testobjekt für Bastellösungen. Inspiration bilden die Fahrrad-Hefte der „Einfälle statt Abfälle“-Reihe. Ein Beispiel: Plattpressen der Rohr-Enden mit dem schweren Schraubstock. Sie werden danach durchbohrt und können verschraubt werden. Eine große Hilfe sind alte Sattelklemmen. Sie passen mit den stabilen, dickwandigen Wasserrohren ideal zusammen.

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