am 12. April 2014 findet ein großer Fahrradflohmarkt statt. Alle Infos für Käufer und Verkäufer stehen auf dem Flyer.
Wir lieben Fahrräder
…und was bleibt auf der Strecke? richtig, das Einsammeln der Wahlplakate. Wie nach jeder Wahl, ist ja nichts neues 🙂
Wir als Bikekitchen stehen für Upcycling und Recycling. Wir vermeiden Müll wo es nur geht, tragen dazu bei dass weniger Neues gekauft wird und reparieren was nur irgendwie möglich ist. Die Städteverschmutzung durch Wahlplakate ist eine Seuche, und es wird mit jeder Wahl noch mehr Müll aufgehängt.

Mehr Bilder von Wahlplakaten sparen wir euch an dieser Stelle. Wir mussten sie schon lange genug ertragen!
Es wurde zwar erst vor drei Tagen gewählt, aber es liegen immer noch Plakate von der Wahl im letzen Jahr in unseren Straßengräben und Grünflächen.
Achtet mal auf eurem täglichen Wegen darauf, wie lange es dauert bis sie alle verschwinden.
Die Wahlwerbung genießt ja ganz besondere „Regelungen“. Einschränkungen hat sie leider keine, außer dass sie nicht an bestimmten Plätzen in der Stadt hängen und nicht den Verkehr beeinträchtigen darf. Und zahlen müssen die Parteien keinen Cent für die Plakatwerbung.
Private Veranstalter können ein Lied davon singen wie streng die Regelungen und wie hoch die Einschränkungen für Veranstaltungsplakate sind. Diese müssen bereits einen Werktag nach der Veranstaltung abgehängt sein, sonst drohen Bußgelder.
In anderen Städten wurden schon Bußgelder gegen Parteien verhängt, wenn die Plakate nicht innerhalb einer Frist (variiert in jeder Gemeinde) abgehängt wurden: Berlin, Bottrop und nochmal Bottrop.
Nach langen Suchen habe ich die „Plakatierungsordnung“ der Stadt Augsburg gefunden. Sie ist am 11.08.2003 in Kraft getreten und gilt 20 Jahre. Darin steht unter anderem:
Wenn wir Eigenbauten zusammenbrutzeln, lassen wir uns gerne inspirieren von anderen Menschen, die ihre Eigenbauten im Internet zeigen. Manchmal können wir das zurückgeben. Kurt aus Hessen hat ein Swingbike gebaut und uns dazu geschrieben:
„Auf einer Urlaubsreise vor 20 Jahren in der Dom.Rep. habe ich mal ein Schwingbike kennengelernt und gefahren. Mein Wunsch war immer so etwas zu bauen. Ihr habt mir die Anregung dazu gegeben. Jetzt habe ich es geschafft und es fährt super. Ich habe es Hellbike genannt. Es basiert auf 28“. Auch ein 26er ist bereits in Arbeit. Ich bewundere eure Aktionen und würde gerne mal vorbeikommen aber die Entfernung ist zu gross. Ich wohne in Hessen, in der Nähe von Marburg. Als jahrelanger Radfahrer an die Arbeit (tägl. 38 km) bin ich vom Radfahrvierus befallen. Jetzt bin ich Rentner, 66 Jahre alt und immer noch „Fahrradverrückt“. Ca 20 verschiedene Räder zähle ich zu meinem Eigentum, dazu kommen noch mehrere Reparaturräder, die mir Kollegen, Freunde etc vorbeibringen.“
Wir haben Kurt gefragt, ob wir sein Fahrrad hier zeigen dürfen. Er ist einverstanden und hat noch ergänzt:
„Ich habe nichts dagegen wenn Ihr meine Bilder und Text veröffentlicht. Vielleicht fühlt sich ja noch jemand inspiriert. Mein Bike wird von allen nur bestaunt und viele möchten mal damit fahren, aber nach den ersten Metern geben es die meisten wieder auf. Ganz so einfach ist es ja nicht.“
Vielen Dank, Kurt, dass Du uns geschrieben hast und wir die Bilder zeigen dürfen.
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