Bikekitchen Augsburg

Wir lieben Fahrräder

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Retro Direct Details

Zu den bisherigen Posts zu unserem Retro Direct-Antrieb kommen jetzt noch Montagedetails. Nicht, weil sie so spannend sind, sondern weil wir das, was wir gelernt haben, weitergeben möchten. Für jemanden, der den Antrieb auch bauen möchte.

Der Aufbau geht wie folgt, von links nach rechts:

retro direct zeichnung

Auf das Schraubkranzgewinde kommt zuerst ein dicker Spacer. Danach das erste Freilaufritzel. Es sitzt dank des Spacers nur halb auf dem Schraubkranzgewinde. In das Freilaufritzel schraubt man nun die Innenlagerschale. Sie soll das Schraubkranzgewinde verlängern, für das zweite Freilaufritzel. Ich habe auf einen dünnen Spacer zwischen den Freilaufritzeln verzichtet.

Hinweis: die Kontermutter des Achskonus ist zu dick für die Innenlagerschale. Sie muss runter, um die Schale aufstecken zu können. Das macht die Montagefolge kompliziert, denn vor der endgültigen Montage aller Teile muss die Achse wieder
eingestellt und gekontert werden. Dabei sind die nun bereits aufgesteckten zwei Teile, die Innenlagerschale und das erste
Freilaufritzel, im Weg. Sie müssen zunächst ineinandergeschraubt werden, um sie für die Endmontage wieder zu lösen und einzeln nacheinander zu montieren.

Auf Bild 1 ist ein Spacer rechts vom ersten Freilaufritzel zu sehen. Auf den habe ich letztendlich verzichtet, weil die Kettenlinie bei größerem Ritzelabstand noch schwieriger wird.

retro direct details (1)

Auf Bild 2 sieht man die Einzelteile noch lose auf der Achse. Links sind noch zwei Spacer zu sehen, das ist einer zu viel. Das  Schraubkranzgewinde wird so zu kurz.

retro direct details (2)

Die Freilaufritzel ziehen sich von selbst fest, besondere Maßnahmen habe ich nicht getroffen.

Die anderen Beiträge zu unserem Retro Direct:

Externe Links:

Rostiges Innenlager im Detail

Wer kennt es nicht, das Problem mit dem fest sitzendem Innenlager!?

Wir haben mittlerweile eine super Technik um selbst sehr hartnäckige Kandidaten zu öffnen. Der Innenlagerschlüssel wir mit einer Schraubzwinge an das Innelager gespannt damit er nicht rausrutschen kann und am Schlüssel mit einer Verlängerung gehebelt. So hat es bisher immer geklappt….bis auf Heute 🙂

  1. Versuch: mit der gewohnten Technik (Schraubzwinge + langer Hebel) -> Kein Erfolg
  2. Versuch: über die Nacht mit viel Kriechöl einwirken lassen -> kein Erfolg, die Zähne der Plastikseite sind jetzt alle rausgebrochen
  3. Versuch: den Innenlagerschlüssel in den Schraubstock eingespannt, mit Schraubzwinge gesichert und den kompletten Rahmen als enormen Hebel verwendet -> kein Erfolg und die Backen des Schraubstocks sind definitiv weicher als der Innenlagerschlüssel…ein Hoch auf unser hochwertiges Werkzeug 🙂
  4. Versuch: Innenlagergehäuse aufFLEXEN! -> Erfolg & Rahmen-Totalschaden!

Hier die interessanten Detailbilder nach dem erfolgreichen 4. Versuch:

Das Innenlager ist (war) übrigens in einem Bianchi Spillo Rahmen der scheinbar sehr lange im Freien stand und so gut wie nie gewartet wurde.

Da wir den Rahmen sowieso nur ab der Hälfte des Sattelrohrs nach hinten verwenden werden, war die Flex die beste Lösung 🙂 Wofür genau der Rahmen gebraucht wird, bloggen wir hier im Laufe der nächsten Wochen…seid gespannt!

Endlich ein Erste-Hilfe-Kasten

  • Einen Finger mit der Flex abgetrennt?
  • Mit der Bohrmaschine durch die Hand gebohrt?
  • Unzählige Haare mit der halben Kopfhaut in die Kette gewickelt?
  • Die Schlagader am Kettenblatt aufgeschlitzt?

AB SOFORT KEIN PROBLEM MEHR!

Denn wir haben jetzt einen Erste-Hilfe-Kasten für alle kleinen oder großen Unfälle 🙂

Bei uns verblutet Keine/r!

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