Vom 9. bis 11. August haben wir das erste Augsburger Fahrradcamp veranstaltet. Zusammen mit der Initiative VOLLDABEI für Willkommenskultur, die sich um ein lebenswerten Aufenthalt für Flüchlinge in Augsburg kümmert. Eingeladen waren Flüchtlinge (Männer und Frauen) aus den Augsburger Unterkünften und Freunde der Augsburger Bikekitchen. Wir haben die Krad-Halle im Kulturpark West gemietet. Dazu gehört auch die Wiese daneben und auf dem Gelände gibt es große freie Parkplätze für viel Fahrrad-Action. Wir haben alle unsere Spezialfahrräder versammelt und Fahrradspiele, Fahrradkino und Fahrrad-Kunstaktionen veranstaltet. Ehrengäste waren Sylvie und Kevin vom Bristol Bike Projekt aus England und Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Dabei waren außerdem Patrick von der Bikekitchen München, Tatjana vom Radlmagazin Radl-Wadl aus München, Doris von Transition-Town Augsburg, Marion vom Garnhotel Augsburg im Grandhotel Cosmopolis und Günther vom Open Lab Augsburg bzw. Verbund der offenen Werkstätten. Hier gibt es die Bilder dazu und noch mehr auf der VOLLDABEI-Seite: http://volldabei.org/einmaliges-campen/
Kategorie: Projekte (Seite 7 von 27)
Zu den bisherigen Posts zu unserem Retro Direct-Antrieb kommen jetzt noch Montagedetails. Nicht, weil sie so spannend sind, sondern weil wir das, was wir gelernt haben, weitergeben möchten. Für jemanden, der den Antrieb auch bauen möchte.
Der Aufbau geht wie folgt, von links nach rechts:
Auf das Schraubkranzgewinde kommt zuerst ein dicker Spacer. Danach das erste Freilaufritzel. Es sitzt dank des Spacers nur halb auf dem Schraubkranzgewinde. In das Freilaufritzel schraubt man nun die Innenlagerschale. Sie soll das Schraubkranzgewinde verlängern, für das zweite Freilaufritzel. Ich habe auf einen dünnen Spacer zwischen den Freilaufritzeln verzichtet.
Hinweis: die Kontermutter des Achskonus ist zu dick für die Innenlagerschale. Sie muss runter, um die Schale aufstecken zu können. Das macht die Montagefolge kompliziert, denn vor der endgültigen Montage aller Teile muss die Achse wieder
eingestellt und gekontert werden. Dabei sind die nun bereits aufgesteckten zwei Teile, die Innenlagerschale und das erste
Freilaufritzel, im Weg. Sie müssen zunächst ineinandergeschraubt werden, um sie für die Endmontage wieder zu lösen und einzeln nacheinander zu montieren.
Auf Bild 1 ist ein Spacer rechts vom ersten Freilaufritzel zu sehen. Auf den habe ich letztendlich verzichtet, weil die Kettenlinie bei größerem Ritzelabstand noch schwieriger wird.
Auf Bild 2 sieht man die Einzelteile noch lose auf der Achse. Links sind noch zwei Spacer zu sehen, das ist einer zu viel. Das Schraubkranzgewinde wird so zu kurz.
Die Freilaufritzel ziehen sich von selbst fest, besondere Maßnahmen habe ich nicht getroffen.
Die anderen Beiträge zu unserem Retro Direct:
Externe Links:
- Das Video, das mir am meisten geholfen hat, die Bauweise auf der Achse zu verstehen: https://www.youtube.com/watch?v=dKT97jOceXE
Wir hatten den neuen Long John zuerst längs mit einer Bäckerkiste ausgestattet. Diese kann bei Bedarf aufgestapelt werden bis zur Höhe des Lenkers, der beim Einschlagen in die Ladefläche ragt. Das war uns nicht genug. Wir haben eine Auflage für zwei quer stehende Bäckerkisten bzw. Metzgerkisten gebaut, für die doppelte Ladekapazität. Aus alten Lattenrostlatten vom Sperrmüll, die wetterfest und stabil sind. Der vordere Turm kann nun sogar über die Lenkerhöhe gestapelt werden, bis an die Grenze der Sichtbehinderung. Die Kisten halten von selbst, da sie mit ihren Rändern am Boden in die Holzleisten unten einrasten. Sie sind gut stapelbar und verrutschen nicht untereinander. Mit schwerem Inhalt ist eine Verzurrung aber trotzdem sinnvoll.




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