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Schlagwort: Anhänger-Eigenbau

[UPCYCLING] neue Beitragsreihe

Beim Upcycling (aus dem Englischen up für „hoch“ oder „auf“ und recycling für „Wiederverwertung“ oder „Wiederaufbereitung“) werden Abfallprodukte oder nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Im Gegensatz zum Downcycling kommt es bei dieser Form des Recyclings zu einer stofflichen Aufwertung. Die Wiederverwertung von bereits vorhandenem Material reduziert die Neuproduktion von Rohmaterialien und verringert damit Energieverbrauch, Luft- und Wasserverschmutzung sowie Treibhausgasemissionen.

Quelle: Wikipedia

Dieses Jahr haben uns, wie auch die Jahre davor, einige Sperrmüllhäufen zu neuem Bastelmaterial verholfen. Deshalb wollen wir euch mit der neuen Beitragsreihe [UPCYCLING] zeigen wie wir aus vermeintlichen „Müll“ Neues schaffen.

Hier ein Paar Beispiele was wir in der letzten Zeit aus Schrott oder Sperrmüll gebastelt haben:

Unser neuer Spezialanhänger

Wir haben auf dem Sperrmüll einen alten verwahrlosten Kinderanhänger gefunden (nicht den auf dem Bild, sondern einen baugleichen in viel schlechterem Zustand). Perfekt, denn damit können wir was anfangen: einen Spezialanhänger bauen. Der Kinderaufbau ist schnell abgemacht, es bleibt eine stabile Plattform für eigene Aufbauten. Wir haben uns für eine einfache Holzplattform entschieden, weil sie so vielseitig ist. Es passen zwei Bäckerkisten drauf. Wenn man sie mit dem Boden nach oben aufschnallt, entsteht eine Ladefläche, die höher ist als die Reifen. So können auch breite Lasten befördert werden. Wir haben außerdem die Deichsel um ca. 50 cm verlängert. Bei langen Lasten bleibt so der Schwerpunkt der Ladung über der Anhängerachse. Den ersten Einsatz hatten wir schon, den Transport eines Tandems. Dafür waren beide Eigenschaften wichtig: die zusätzliche Deichsel-Länge und die Möglichkeit, die Last auch über den Anhängerreifen zu platzieren.